Familienstellen
nach Bert Hellinger
Sicht-
und fühlbares Aufräumen im Familiensystem
Das
Familienstellen ist sprachlich nur schwer zu erklären, da es
sich um ein Phänomen handelt. Versuchen Sie sich vorzustellen,
Sie suchen sich aus einer Gruppe stellvertretend Ihre eigenen Familienmitglieder
aus und stellen sie im Raum auf. Allein wo die stellvertretenden Familienmitglieder
stehen und wohin sie schauen ist sehr aufschlussreich. Das Phänomen:
Die Menschen, die Sie z.B. stellvertretend für Ihren Vater oder
Ihre Mutter aufstellen, nehmen nun die Gefühle / Gedanken / Haltung
etc. Ihres Familienmitgliedes an, selbst wenn diese nicht mehr am
Leben sein sollten.
Wozu?
Zu einem guten Gewissen eines Familiensystems gehört die Ordnung
der Liebe, d.h. die Eltern sollten vor ihren Kindern stehen, das erstgeborene
Kind vor dem Zweitgeborenen usw.. Bindung: Alle Mitglieder des Familiensystems
wollen das Gefühl haben, dass sie dazu gehören und geliebt
werden. Zu jeder ausgewogenen Beziehung gehört der Ausgleich
zwischen Geben und Nehmen, sowohl im Positiven wie auch im Negativen.
Die von Ihnen durchgeführte Familienaufstellung kann zu diesen
Punkten fühl- und sichtbar Tatbestände aufdecken, erklären
und verstehbar machen. Ziel: Das Familiensystem ordnen, Verbindungen
wieder herstellen, für den Ausgleich zu sorgen, um letztendlich
für die von uns erfahrene Verletzung in die Versöhnung zu
kommen. Somit können häufig familiensystemisch bedingte
Erkrankungen und Schicksale aufgelöst und sogar zum Positiven
verwandelt werden.
Geprägt
hat diese Methode der jetzt über 80-jährige Bert Hellinger.
Diese Behandlungstechnik ist aus der modernen Psychotherapie nicht
mehr wegzudenken und wird entsprechend häufig angewendet.
Wer
braucht Familienstellen nach B. Hellinger?
- Menschen, bei denen im Familiensystem wiederholt Krankheiten, Symptome,
Schicksale auftreten (z.B. Krebs-Erkrankungen, Suizide, Unfälle,
geistige Erkrankungen, Missbräuche etc.).
- Menschen mit einem sog. schlechten Gewissen (z.B. Schwangerschaftsabbruch,
Konflikte bis zum Ausschluss eines Familienangehörigen, nicht
betrauerte und nicht gewürdigte verstorbene Familienmitglieder).
- Familien mit Geschwister-Rivalität.
- Menschen mit sog. Bindungsstörungen bis hin zur Bindungsunfähigkeit
(häufig wechselnde Partner, wiederholte Scheidungen).
- Adoptiv-Kinder
- Menschen, die als Zwilling angelegt waren (häufig unerkannt,
daher mit heftigen Symptomen belastet – z.B. Schlafstörungen,
Unruhe, Depressionen, nächtliches Einnässen, Angst vor Dunkelheit,
Sehnsucht, Einsamkeit, unerklärliche Schuldgefühle, Panikattacken
etc.).
s.auch
Psychiokinesiologie, wer braucht sie
Aufgestellt
werden kann die Ursprungsfamilie, die Gegenwartsfamilie, Krankheiten,
innere Anteile, Betriebssysteme, Träume etc..
Behandlungsablauf,
Seminare
Einzelarbeit:
Erstkontakt ca. 1 ½ Stunden mit Erstellung eines Familien-Genogramms.
Erarbeiten des Aufstellungsgrundes und Wünsche.
Haupttermin ca. 2 ½ Stunden: Aufstellungsarbeit mit Figuren.
Nachtreffen ca. 1 ½ Stunden: Überprüfen, was sich
im Familiensystem geändert hat. Wunsch erfüllt? Abklärung,
ob weitere Aufstellungsarbeit notwendig ist.
Seminare:
In der Gruppe verstärkt sich die Energie zur besseren Lösungsarbeit.
Außerdem können aus dem jeweiligen Einzelfall alle lernen
und ggf. Mut, Kraft und eigene Erkenntnisse schöpfen. In der
Gruppenarbeit wird durch stellvertretende Gruppenmitglieder die Spiegelung
deutlicher, objektiver und nachvollziehbarer - jeder gewinnt ein tieferes
Verständnis für dementsprechende Familiensituationen.
s.auch Heilung mit System
Meine
Qualifikationen:
Zertifizierter Familienaufsteller nach Bert Hellinger, psychokinesiologische
Ausbildung bei Dr. Klinghardt… s.auch
allgemeine Qualifikation